Schnäppchen mit Risiko

Worauf Bauherr*innen beim Terrassendachkauf achten sollten

 

Wer günstig kauft, kauft zweimal – bei Terrassendächern kann das im Ernstfall sogar gefährlich werden. Viele Bauleute wissen nicht, worauf es beim Kauf wirklich ankommt. Ein Überblick, worauf man achten sollte, bevor aus einem Wunschprojekt ein Sicherheitsrisiko wird.

Die warmen Monate laden zum Leben im Freien ein – und damit wächst bei vielen Eigenheimbesitzer*innen der Wunsch nach einer überdachten Terrasse. Im Internet und auf Social Media finden sich unzählige Angebote, oft zu erstaunlich niedrigen Preisen. Doch genau hier ist Vorsicht geboten: Nicht jede Terrassenüberdachung hält, was sie verspricht – und Mängel in der Qualität können schwerwiegende Folgen haben.

Materialwahl - mehr als nur Optik

Die Auswahl des Materials hat einen entscheidenden Einfluss auf die Stabilität. „Für eine langlebige Terrassenüberdachung ist Aluminium die beste Wahl. Es bietet jahrelange Wetterbeständigkeit und ist besonders pflegeleicht", erklärt Rainer Jaspers aus dem Direktvertrieb von Solarlux. In Kombination mit einem Glasdach sorgt es zudem für einen optimalen Lichteinfall. Doch entscheidend ist nicht nur das sichtbare Material: Hochwertige Dächer verfügen über stabile Stahlanbindungen im Fundament – ein wesentlicher Faktor bei Unwetter. Seriöse Anbieter gewähren zudem umfassende Garantien und erfüllen alle relevanten Normen und Richtlinien.

Sicherheitsnormen nicht vernachlässigen

In der EU gelten klare Anforderungen: Produkte müssen bestimmte Sicherheitsstandards erfüllen. Doch gerade bei Online-Angeboten aus dem Ausland oder auf Social Media fehlen häufig verbindliche Nachweise, weshalb Bauleute besonders wachsam sein sollten. Zwei Prüfzeichen sind hier besonders wichtig: Das CE-Kennzeichen weist auf die Einhaltung europäischer Sicherheitsanforderungen hin. Die Norm DIN EN 1090 regelt die statische Sicherheit tragender Bauteile und ist für tragende Aluminium- oder Stahlkonstruktionen verpflichtend. Viele Billigprodukte, insbesondere aus dem Internet, erfüllen diese Standards nicht und berücksichtigen häufig keine örtlichen Wettergegebenheiten – mit potenziell fatalen Folgen.

Fachberatung lohnt sich

Bauherr*innen sollten daher auf persönliche Beratung durch Fachbetriebe setzen. Qualifizierte Anbieter erstellen nicht nur detaillierte Angebote, sondern liefern auch Visualisierungen, zeigen Referenzobjekte und bieten oft die Möglichkeit, die Produkte vor Ort zu erleben – etwa in Ausstellungen oder bei zertifizierten Fachhändlern. „Wer Wert auf Sicherheit, Qualität und Langlebigkeit legt, ist bei einem erfahrenen Fachpartner deutlich besser aufgehoben als bei einem anonymen Online-Shop“, so Jaspers. Ist die Montage zudem durch geschulte Fachkräfte gewährleistet, steht der neuen Wohlfühl-Oase auf der Terrasse nichts mehr im Wege.

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