Wie lässt sich umweltfreundliches Wohnen mit gehobenem Lebensstandard verbinden? Antworten auf diese Frage gibt das neue Solarlux Konzepthaus im oberösterreichischen Salzkammergut. Das fast zur Gänze in Holzbauweise errichtete Gebäude wurde als atmosphärischer Ort konzipiert, der moderne und nachhaltige Architektur mit allen Sinnen erlebbar macht. Dies gelang dem Architekten und Experten für solares Bauen Dr. Peter Kuczia unter anderem durch eine behutsame Integration in die einzigartige Berglandschaft, großzügige, bewegliche Glasfassaden, die fließende Übergänge zwischen Innen und Außen schaffen, eine Loggia als Klimapuffer sowie eine Haustechnik, die konsequent auf regenerative Energiequellen setzt. Das Lüftungskonzept mit Lowtech-Ansatz entstand in Zusammenarbeit mit Thomas Auer, Professor für Gebäudetechnologie und klimagerechtes Bauen an der TU München.
„Das Haus, das man nicht sieht“ – so beschreiben Einheimische das an einem idyllischen See im Salzkammergut gelegene Gebäude, das trotz einer Nutzfläche von über 200 Quadratmetern harmonisch mit den umliegenden Bergen, Wäldern und dem Himmel im Hintergrund zu verschmelzen scheint. Als Ausstellungshaus konzipiert, setzt es jedoch neue Maßstäbe in diesem Bereich: Es macht vielfältige Wohnformen für die Besucherinnen und Besucher unmittelbar erlebbar und demonstriert am konkreten Projekt die Vorteile nachhaltigen Bauens.