Schiebefenster-cero-Lofthaus-Molenpark
Die Entscheidung für solch ein Produkt zieht sich – anders als bei einem Standardprodukt – von der Planungs- bis in die Bauphase. Solarlux hat uns da von Anfang an sehr unterstützt.
Eva Sydow, bb22 architekten + stadtplaner
cero Schiebefenster für Lofthaus Molenpark

Wer am Ufer des umgenutzten Offenbacher Hafens steht, hat einen tollen Blick über das Wasser Richtung Frankfurter Skyline und Offenbacher Hafenplatz. Hier baut das Büro bb22 architekten + stadtplaner das Lofthaus Molenpark mit sechs flexibel nutzbaren Geschossen. Nicht nur die Grundrisse sind offen, auch die Südfassade öffnet sich komplett zum Wasser. Der Wunsch der Planenden: so viel Transparenz wie möglich.

Wir sprachen mit Jan Schulz und Eva Sydow von bb22 über die Chance, wenn man seine architektonische Idee konsequent umsetzen kann, die Folgen für die Ausführung sowie die Aufregung vor dem Einbau, der mehrere quadratmetergroßen Glaselemente.

Interview

Jan Schulz und Eva Sydow bb22 architekten + stadtplaner

Montage Schiebefenster cero im Lofthaus Molenpark
Bei diesem Projekt sind Sie Bauherr und Architekt zugleich. Wie kam es dazu?

Jan Schulz: „Ursprünglich war es so nicht geplant. Der Entwurf entstand für die klassische Umsetzung mit einem Investor. Doch dieser konnte das Projekt dann doch nicht realisieren. Um den Entwurf dennoch zu bauen, suchten wir Mitstreiter. Schlussendlich fanden sich eine Bauherrengemeinschaft aus Architekten und Geschäftsführern einer Marketingagentur.

Die Bauherrengemeinschaft ist ein Glücksfall, denn alle haben einen hohen gestalterischen Anspruch. Dadurch konnten auch Ideen umgesetzt werden, die bei einem klassischen Investorenmodell evtl. dem Rotstift zum Opfer gefallen wären."

Montage Schiebefenster cero im Lofthaus Molenpark / Einbau der Glas-Elemente
Können Sie hierfür ein Beispiel geben?

Jan Schulz: „Das Lofthaus ist ein wichtiger Baustein am Offenbacher Hafen. Hier entwickelt sich das kreative Zentrum der Rhein-Main-Region. Das Objekt ist die Schnittstelle zwischen dem Neubau der Hochschule für Gestaltung auf dem Festland und hochwertiger Wohnbebauung auf der Hafeninsel.

Mit den flexiblen Grundrissen, die sowohl eine Büro- als auch eine Wohnnutzung zulassen, schlägt das Objekt eine Brücke. Die Flexibilität in der Nutzung wird auch durch Geschosshöhen von knapp fünf Metern im Erdgeschoss und gut drei Metern in den Obergeschossen ermöglicht.

Gestalterisch nutzt das Objekt das Potenzial seiner Lage am Wasser voll aus. An der nach Süden und zum ehemaligen Hafenbecken orientierten Front finden sich gebäudebreite Balkone. Die Fassade dahinter ist komplett verglast. Die Verglasung läuft um beide Gebäudeecken, sodass Sie auch im Innern den Eindruck haben, im Freien zu sein. Die großformatigen cero Schiebefenster verstärken dieses Gefühl."

Montage Schiebefenster cero im Lofthaus Molenpark / Einbau der Glas-Elemente
War Solarlux von Anfang an gesetzt?

Eva Sydow: „Nein, ehrlich gesagt nicht, wir hatten bei der Planung zuerst an einen Wettbewerber gedacht. Doch es gab bereits einen Kontakt zu Axel Maurer (Solarlux). Ich kannte ihn von dem Projekt Marina Gardens, das am gegenüberliegenden Hafenufer direkt an der neuen Hafenallee entstanden ist. Dort sind Glas-Faltwände von Solarlux verbaut und dies hatte ich noch in guter Erinnerung. ​​​​​​​Im Gespräch über das Lofthaus Molenpark stellte Axel Maurer uns die cero Schiebefenster vor und wir entwickelten gemeinsam Ideen, wie eine Umsetzung aussehen könnte."

Jan Schulz: „Es war schlussendlich das Engagement und die Begeisterung von Axel Maurer, die den Ausschlag für eine Umsetzung mit Solarlux gaben. Wir hatten immer das Gefühl, dass wir an einem Strang ziehen und beide Seiten ein tolles Projekt verwirklichen wollen. Das ist ja das, was man sich als Architekt wünscht."

Eva Sydow: „Für mich war auch ein Besuch im Werk in Melle ausschlaggebend. Da wir im Erdgeschoss über fünf Meter hohe Schiebefenster sprachen, fand ich es beeindruckend, einmal ein Schiebeelement von dieser Größe selbst zu schieben und zu spüren, wie gut es sich bewegen lässt."

Montage Schiebefenster cero im Lofthaus Molenpark
Welche planerischen Folgen hatte die Entscheidung für cero?

Eva Sydow: Bei der Detailplanung der Übereck-Schiebefensterfront ergaben sich ein paar knifflige Punkte. Sie resultierten vor allem aus dem gestalterischen Anspruch, möglichst viel Glas und wenig Profile zu haben.
  
Der erste Punkt war die Verschattung: Da alle Sonnenschutzanlagen ein engeres Raster für die Führungsseile oder -profile haben als die Schiebefenster, verzichten wir auf eine. Solarlux hat die Schiebefenster je nach Einbauort mit unterschiedlicher Sonnenschutzverglasung ausgestattet und die auskragenden Balkone spenden bereits Schatten. 

Zwei weitere Details betreffen vor allem die seitliche Verglasung: Hier konnte aufgrund der schmalen Fensterprofile keine Absturzsicherung montiert werden. Wir haben uns dann entschieden, sie von oben abzuhängen. Auch die Unterbringung der Entwässerung war nicht ganz einfach.

​​​​​​​Die Entscheidung für solch ein Produkt zieht sich – anders als bei einem Standardprodukt – von der Planungs- bis in die Bauphase. Solarlux hat uns da von Anfang an sehr unterstützt.

Montage Schiebefenster cero im Lofthaus Molenpark / Kran hebt Glas-Elemente
Wie läuft der Einbau von solch großen Fensterelementen ab, den Solarlux selber übernimmt?

Eva Sydow: „Im Moment sind wir an den Vorarbeiten, wie die Montage der Schienen und Pfosten. Die Zusammenarbeit mit Solarlux auf der Baustelle klappt sehr gut.

Für den Einbau haben wir genaue Vorgaben bekommen, was wir vorrichten müssen. Dazu gehört eine Fläche, auf welcher der Autokran stehen und fahren kann – ohne in das Hafenbecken zu fallen, wir bauen ja sehr nah am Ufer. Damit die Scheiben in die Öffnungen hineingehoben werden können, darf der Rohbau außerdem nicht eingerüstet sein.

Wir sind ziemlich gespannt auf den Einbau der großen Glaselemente. Mit Größen von 2,50 x 3 Metern beziehungsweise 2,5 x 4,5 Metern im Erdgeschoss ist das nicht alltäglich."

 

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Inzwischen sind die Fensterelemente eingebaut. Es hatte etwas von einem Richtfest, als die mehrere Quadratmeter großen Scheiben per Kran in die Fassade eingesetzt wurden. Wo vorher ein Rohbau mit weit auskragenden Betondecken stand, kann nun bereits die Qualität des späteren Gebäudes wahrgenommen werden.

Montage Schiebefenster cero im Lofthaus Molenpark / Einbau der Glas-Elemente

Die großen Glaselemente werden per Autokran in die Öffnungen eingesetzt.

b22 architekten + stadtplaner
Eva Sydow & Jan Schulz. Copyright: bb22 architekten + stadtplaner
BB22 ARCHITEKTEN + STADTPLANER

bb22 arbeitet vom regionalen, städtebaulichen und hochbaulichen Entwurf bis zur Umsetzung im Detail in unterschiedlichen Maßstabsebenen und mit interdisziplinären Planungsteams zusammen. Mehr unter http://www.bb22.net

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