Natürliche Ressourcen nutzen

Doppelfassaden setzen sich aus der inneren Hülle mit einem wärmegedämmten System sowie die äußeren Ebene mit ungedämmter Verglasung zusammen, welche Witterung und Schall abhält. Der entstehende Korridor dient als Pufferzone zwischen Außen- und Raumklima. Die Nutzenden können dabei beide Fassadenschichten eigenständig manuell steuern. Natürliche Belüftung und solare Wärme reduzieren den Energieauwand für Kühlung und Heizung. In Kombination mit Geothermie und PV funktioniert die Versorgung des Gebäudes fast vollständig aus natürlichen Ressourcen.

Skizze einer Balkonverglasung von Solarlux
Skizze einer Balkonverglasung von Solarlux

Schützende Verglasung für Balkone und Fassaden

Lärmemissionen sowie sich ändernde klimatische Bedingungen erfordern heute zusätzliche Schutzmaßnahmen für Fassaden, Loggien und Balkonen. Langlebige, wartungsarme und bedarfsgerechte Solarlux-Verglasung - entweder als wärmegedämmte oder als ungedämmte Lösung - erfüllt die Ansprüche an gesunden und gut vermietbaren Wohnraum. Der Einsatz flexibler Verglasungslösungen schafft qualitativ hochwertige und ruhige Wohnungen und Balkone, die den zukünftigen Anforderungen standhalten.

Solarlux Campus Doppelfassade mit Fassadenkorridor
Solarlux Campus Doppelfassade mit Fassadenkorridor

Der Fassadenkorridor

Zwischen den Ebenen entsteht ein begehbarer Fassadenkorridor, der als Solar-Luft-Kollektor fungiert. Die kurzwellige Solarstrahlung wird im Zwischenraum absorbiert und erwärmt die Luft. An kühleren Tagen können die Mitarbeitenden die innere Glasebene manuell öffnen, um die vorgewärmte Frischluft ins Gebäude zu leiten.
Bei hohen Außentemperaturen wird die äußere Glasebene geöffnet, wodurch die aufgeheizte Luft entweichen kann. Die innere, wärmegedämmte Fassade bleibt dabei geschlossen, um den Innenraum vor Überhitzung zu schützen. Die verbauten Sonnenschutzgläser lassen reichlich Tageslicht einfallen, reflektieren jedoch Infrarotstrahlung und verhindern so eine ungewollte Wärmeentwicklung. 

Steuerung Öffnungsvarianten

Doppelfassade Öffnungsvarianten
Doppelfassade in Bewegung Solarlux Nijverdal
Systemübersicht

Die Solarlux Co2mfort-Fassade

Doppelfassade Bürogebäude Solarlux Nijverdal
Doppelfassade Bürogebäude Solarlux Nijverdal

Solarlux Standort Nijverdal

Alles begann im Jahr 2010, als für die niederländische Niederlassung in Nijverdal eine innovative Gebäudehülle gesucht wurde. Diese sollte die Unternehmenswerte Offenheit und Transparenz nach außen spiegeln, kommunikative Bezüge zwischen Innen- und Außenraum herstellen und die Produktpalette des Herstellers berücksichtigen. Auf dieser Grundlage entwickelten die Fassadenplaner Marcel Bilow und Dr. Thiemo Ebbert von imagine envelope gemeinsam mit Thomas Auer  von Transsolar, Professor für Gebäudetechnologie und klimagerechtes Bauen an der TU München, in Kooperation mit der TU Delft  die CO2mfort-Fassade. Sie basiert auf einem ressourcenschonenden Energiekonzept mit minimalem Technikeinsatz (Lowtech statt Hightech) und legt besonderen Wert auf die aktive Mitgestaltung und Einflussnahme durch die Mitarbeitenden. 

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Solarlux Campus Melle mit Doppelfassade
Solarlux Campus Melle mit Doppelfassade

Solarlux Campus

Die zweischichtige CO₂mfort-Fassade hat sich als wegweisendes Konzept bei Solarlux etabliert. Nach den erfolgreichen Umsetzungen bei der niederländischen Niederlassung in Nijverdal (2010) und dem Neubau der Schweizer Tochtergesellschaft (2012) kam das Konzept im großen Stil im Beubau des Solarlux Campus in Melle zur Anwendung (eröffnet 2016). In den oberen Geschossen des großen Foyers wurde die Gebäudehülle als Doppelfassade ausgeführt. Seit 2016 trägt diese nicht nur zur hohen Zufriedenheit der Mitarbeitenden am Arbeitsplatz bei, sondern leistet auch einen aktiven Beitrag zur Energieeffizienz und zum ressourcenschonenden Betrieb des Firmenstandorts. Als wärmegedämmter Raumabschluss kommen sowohl cero III Schiebefenster als auch Woodline Faltwände zum Einsatz.

 

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Linara Kaufbeuren mit Doppelfassade
Linara Kaufbeuren mit Doppelfassade

Linara Standort Kaufbeuren

Jüngstes Praxisbeispiel ist die Ausstellung des Allgäuer Bauelementehändlers Linara in Kaufbeuren, die 2024 eröffnet wurde, einer 100-prozentigen Tochter der Solarlux-Gruppe. Auch hier sorgt die CO2mfort-Fassade  für eine natürliche Klimatisierung der Büroräume mit Frischluftzufuhr. Die Doppelfassade wurde im Bereich der Bürolandschaft ausgebildet, sodass hier eine individuelle und manuelle Steuerung des Raumklimas möglich ist. Architekt Peter Kuczia über das von Solarlux entwickelte Konzept: „Je nach Witterung können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Glas-Faltwände im Inneren auffalten und die vorgewärmte Frischluft in ihre Arbeitsräume strömen lassen. Das ist vor allem an kälteren Tagen von Vorteil. Bei hohen Außentemperaturen werden nur die äußeren Schiebe-Dreh-Elemente vollständig geöffnet. So wird ein Hitzestau vermieden.“

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Energiekonzept
Doppelfassade und Energiekonzept

Energetisch ist die Doppelfassade Teil eines größeren Konzepts: Optimal funktoniert sie in Kombination mit einem Lüftungskonzept und einer nachhaltigen Versorgung über erneuerbare Energiequellen. Am Schema Kaufbeuren wird das Zusammenspiel deutlich: Die Nachströmung über die Fassade funktioniert über einen Unterdruck im Gebäude und indem die Oberlichter nach der Hauptwindrichtung ausgerichtet werden. Für die Wärmegewinnung wird Geothermie genutzt, die Antriebsenergie für die Wärmepumpe stammt aus der gebäudeintegrierten Photovoltaik. Dazu kommen weitere interne Wärmequellen (passive solare Energie der Doppelfassade, Serverräume). Die Büro- und Ausstellungsräume werden über Bauteilaktivierung geheizt und gekühlt.

Doppelfassaden im Wohnungsbau
Konzepthaus Salzkammergut tiefer Balkon Verglasung
Konzepthaus Salzkammergut tiefer Balkon Verglasung

Konzepthaus Salzkammergut

Wie lässt sich umweltfreundliches Wohnen mit gehobenem Lebensstandard verbinden? Antworten auf diese Frage gibt das neue Solarlux Konzepthaus im oberösterreichischen Salzkammergut. Das fast zur Gänze in Holzbauweise errichtete Gebäude wurde als atmosphärischer Ort konzipiert, der moderne und nachhaltige Architektur mit allen Sinnen erlebbar macht. Dies gelang dem Architekten unter anderem durch eine behutsame Integration in die einzigartige Berglandschaft, großzügige, bewegliche Glasfassaden, die fließende Übergänge zwischen Innen und Außen schaffen, eine Loggia als Klimapuffer sowie eine Haustechnik, die konsequent auf regenerative Energiequellen setzt. 

Die 3 m tiefe Loggia dient als Klimapuffer, wobei das Raumklima durch das Öffnen und Schließen der cero Schiebefenster innen und Schiebe-Dreh-Elemente Proline T außen individuell gesteuert wird.

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Sanierung IBA Thüringen
Sanierung IBA Thüringen

Kaltwintergärten als Klimapuffer

‌In der Sanierung der IBA Thüringen erweitern vorgestellte Betonmodule mit einer Schiebe-Dreh-Verglasung von Solarlux als Klimapuffer die Wohnflächen nach außen. Die Idee des Büros Hütten und Paläste: „In den hinzugefügten Wintergärten können die Bewohner das Klima und die Atmosphäre ihres Freiraums selbst steuern.“ Dieser Klimapuffer kann ganzjährig als Wintergarten oder Terrasse genutzt werden und erweitert so den Wohnraum. Er ersetzt eine konventionelle Zusatzdämmung und senkt den Energiebedarf der Wohnungen.

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Glasfassade als Pufferzone: Stadthaus Wien
Glasfassade als Pufferzone: Stadthaus Wien

Glasfassade als Pufferzone

Im 5. Wiener Gemeindebezirk Margareten wurde von feld72 Architekten ZT GmbH eine jahrzehntelang bestehende Baulücke geschlossen. Gestalterischer Blickfang ist die filigran gegliederte Glasfassade zur Straußengasse, die einen Altbau umschließt und zugleich hervorhebt. Visuelle Tiefe entsteht durch die gläserne, einen Meter breite Pufferzone in den Wohngeschossen drei bis fünf. Diese sind als wandelbare, vor Lärm und Witterung geschützte Wintergärten konzipiert, die sich mittels raumhoher Schiebeelemente des Solarlux Systems Proline S Mega flexibel öffnen und zu luftigen Loggien verwandeln lassen.

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