Auf den ersten Blick sieht das Reihenhaus in Haarlem aus wie ein typischer Altbau in den Niederlanden: freundlich, aber zurückhaltend und klein. Hinter der Fassade versteckt sich ein großzügiges, helles Eigenheim.
Die niederländischen Städte sind bekannt für ihre schmalen Reihenhäuser. Auch in Haarlem gibt es überwiegend typische Altbauten: hoch, eng gebaut, aus Backsteinen, mit zahlreichen Fenstern und spitzen Satteldächern. Häufig lässt sich nur ein kleiner, dunkler Innenraum dahinter vermuten. Doch viele alte Gebäude wurden modernisiert und überraschen mit großzügigen Wohnflächen. So auch ein 1894 erbautes Einfamilienhaus in Haarlem. Mit einer Gesamtbreite von nur etwas mehr als fünf Metern wirkt das Haus von der Straßenseite aus eher klein. Ein Garagentor nimmt das Erdgeschoss fast vollständig ein. Das Dachgeschoss ist von der Straßenseite kaum zu sehen, weil es etwas nach hinten versetzt liegt. Doch, wie viele niederländische Bauten, entfaltet das Eigenheim seinen Platz nicht in der Breite, sondern in der Tiefe. So bietet es insgesamt rund 270 Quadratmeter Wohnfläche.